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Ein Alarmsymptom, meist des bereits fortgeschrittenen Burnouts ist zunehmender Suchtmittelgebrauch. Meist versucht man mit Alkohol, Schlafmitteln, bzw. Aufputschmitteln im Selbstbehandlungsversuch Symptome wie: Schlafstörungen, depressive Verstimmung, Antriebsschwäche und Erschöpfungssymptome zu bekämpfen.
Falls man diese Art, die Symptome des Burnouts zu verschleiern nicht abbricht, endet dies in der Regel desaströs mit psychischer und körperlicher Sucht und psychovegetativen Zusammenbrüchen, die üblicherweise nur noch stationär behandelt werden können.
Falls Sie eines der oben genannten Substanzklassen täglich zu sich nehmen, gibt es einen einfachen Test, das Ausmaß Ihrer Abhängigkeit herauszufinden: Suchen Sie sich eine ruhige Woche aus und lassen Sie diese Substanz einfach weg:
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Falls Sie dann körperlich und psychisch keine unangenehmen Symptome bemerken, sind Sie (noch) nicht süchtig und können ganz entspannt nach Alternativen zum täglichen Suchtsubstanzgebrauch suchen.
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Falls Sie in den ersten Tagen nach Weglassen der potentiell süchtig machenden Substanz(en) starke Schlafstörungen, körperliche Schmerzen, Zittern, Nervosität und starken Drang nach der Substanz bemerken, der dann aber nachlässt, dann haben Sie noch mal Glück gehabt. Sie sind gerade auf dem Weg in eine psychische und körperliche Abhängigkeit bzw. bereits süchtig gewesen und gerade noch mit viel Glück von der Suchtschaufel gesprungen. Hier ist Alarmstufe rot angesagt, was eine gründliche Revision des Umgangs mit Ihrem Leben betrifft.
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Falls die oben genannten Beschwerden rasch und massiv zunehmen, Verwirrtheitszustände und nicht beherrschbares Verlagen nach der Suchtsubstanz herrscht, sind Sie selbst nicht mehr instand, von der Droge zu lassen, schwer süchtig und müssen einen Entzug unter stationären Bedingungen vollziehen, da Sie nun bei dem Versuch eines ambulanten Entzugs an Leib und Leben gefährdet wären.
Allgemein kann man sagen, dass bei Alkohol der tägliche Konsum von mehr als 2 Flaschen Bier oder mehr als 3/8l Wein, oder mehr als 2-3 Schnäpsen über mehrere Monate bereits in eine körperliche Abhängigkeit führen kann.
Für die Einnahme von Tranquilizern, die üblicherweise als Schlafmittel eingenommen werden, gilt, dass man nach mehr als 4 wöchiger täglicher Einnahme versuchen sollte, wieder ohne tägliche Einnahme dieser Mittel zu seinem Schlaf zu finden. Falls dies nicht funktioniert, mit seinem Arzt (oder anderen, psychologisch geschulten Menschen) Kontakt aufzunehmen.
Aufputschmittel sind nach Möglichkeit überhaupt zu meiden, da sie üblicherweise relativ rasch zu psychophysischen Erschöpfungszuständen führen.
Hans Finder |
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